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Trogbauwerk , Vechta

Bauherr
Stadt Vechta

Projektdaten
Bauzeit: 2013-2015
Bebaute Fläche: 4700 m²
Länge: 240 m
Breite: 16 – 24 m
Brücke: 2 St. à 16 m


Leistungsspektrum
Vorentwurf u. Variantenuntersuchung
Entwurfs- und Genehmigungsplanung
Tragwerksplanung
Begleitung der künstlerischen Gestaltung
Ausführungsplanung
Ausschreibung
Bauüberwachung
Tragwerksplanung  (Amtsentwurf)


Besonderheiten
Bebauung in hohem Grundwasserstand,
Querverschub eines Rahmenbauwerkes innerhalb einer Sperrpause.

Der Straßentrog verläuft von Westen kommend in einem gekrümmten Rampenbauwerk bis zu den Brückenbauwerken der Gustav-Heinemann-Straße und der DB-Strecke Delmenhorst-Hesepe. Diese werden schiefwinklig mit 108 gon gekreuzt.

Der Trog ist mit 2 Fahrspuren à 3,5 m, Notgehwegen sowie einem parallel geführten 3,5 m breiten Geh- und Radweg ausgebildet. Die Ausführung erfolgte mit wasser-undurchlässigem Beton ohne Abdichtung und ist landschaftlich in den natürlichen Geländehorizont eingebunden. Die Überführungsbauwerke der Gustav-Heinemann-Straße und der DB-Strecke sind als Vollrahmen in das Trogbauwerk integriert.

Es wurde eine Flachgründung des Troges als Schwergewichtsbauwerk gegen Auftrieb gewählt. Die senkrechten Innenflächen der Wände erhielten aus architektonischen und schallschutztechnischen Gründen eine Verkleidung mit hochabsorbierenden Schallschutzelementen aus Verblendmauerwerk.

Der Trog ist in offener, wasserundurchlässiger Baugrube abschnittsweise (10 m-Blöcke) hergestellt worden. Die Baugrube wurde als rückverankerter Spundwandverbau mit mehreren Querschotten sowie rückverankerter Unterwasserbetonsohle, auf der das Bauwerk errichtet ist, ausgeführt.

Das Keuzungsbauwerk der DB-Strecke wurde zunächst in Nebenlage hergestellt und in einer 72-Stunden-Sperrpause in die Gleistrasse geschoben; anschließend erfolgte die Herstellung der Rampenbauwerke. Durch diesen Bauablauf reduzierte sich die Beeinflussung von Baustelle und Bahn auf ein Minimum.

Das im Trog anfallende Niederschlagswasser wird zum Tiefpunkt geführt und von dort in einen Stahlbeton-Pumpenschacht, der in die Trogwand integriert ist, geleitet. Von dort erfolgt die Einleitung in einen öffentlichen Vorfluter.

Der Straßenaufbau erfolgte auf einem aufgefüllten Sandbett oberhalb der Bauwerks-
sohle. So werden aufwendige Instandhaltungsmaßnahmen an den Bauwerksfugen vermieden.

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